Dienstag, 31. Mai 2016

[Rezension] Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance




Titel: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance
Autorin: Estelle Laure
Verlag: Fischer KJB
ISBN: 9783737353267
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 10.03.2016
250 Seiten


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Klappentext
Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt. Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.

''Mom sollte gestern wieder kommen.'' (Erster Satz)

Meine Meinung
In diesem Buch geht es um Lucille. Lucille ist ein Teenager, der in seinem Leben schon einiges mitgemacht hat. Der Vater in der Psychiatrie und die Mutter einfach so abgehauen. Jetzt steht sie mit ihrer kleinen Schwester Wren alleine da und vor ihr ein Berg von Herausforderungen. Doch sie hat Freunde wie Eden und Digby an ihrer Seite. Doch ist Digby wirklich nur ein Freund?

Mit den Charakteren in diesem Buch habe ich mich leider wirklich sehr schwer getan und ich kann noch nicht mal so genau sagen warum. 
Lucille wird als sehr selbstsicheres Mädchen dargestellt. Zu selbstsicher wie ich finde. Sie und ihre kleine Schwester sind auf sich alleine gestellt und ich weis nicht, irgendwie finde ich das Lucille, dafür das sie selbst noch ein Teenie ist die kurz vor ihrem Schulabschluss steht, die ganze Situation viel zu 'leicht' bewältigt. Ich stelle es mir viel schwerer vor Schule, Job, Hausaufgaben, Haushalt und Erziehung der kleinen Schwester alles unter einen Hut zu bekommen. 
Lucilles Schwester Wren war da noch eine der besseren Charaktere wobei ich auch bei ihr Ungereimtheiten finde, denn ich finde auch sie ist für ihr Alter zu stark darkgestellt. Ich habe erwartet das sie ihre Eltern mehr vermisst aber irgendwie fehlen mir diese Szenen etwas in diesem Buch. 
Eden ist Lucilles beste Freundin und sie fand ich dann doch eigentlich sympatisch, denn sie tut dass, was beste Freundinnen eben tun, sie steht Lucille zur Seite und hilft ihr wo sie nur kann und vernachlässigt dabei sogar ihr eigenes Leben etwas.
Digby ist Edens Zwillingsbruder und Lucilles große Liebe. Mit ihm wurde ich leider so gar nicht warm, denn er kam mir irgendwie so rüber als würde er nicht wissen was er will. Er ist vergeben, und doch lässt er sich auf Lucille ein, nur um am nächsten Tag wieder bei seiner Freundin zu sein. Generell fand ich die Liebesgeschichte zwischen Lucille und Digby sehr schwach. Sie war für mich einfach nicht stimmig und das fand ich sehr sehr schade.

Die Geschichte wird aus Lucilles Sicht geschrieben was ich sehr gut fand, doch leider war der Schreibstil nicht so meins. Am Anfang war es für mich wirklich schwer in die Geschichte und den Schreibstil rein zu finden, sodass ich sogar über einen Abbruch nachgedacht habe. Mit der Zeit viel es mir dann leichter, aber trotzdem fiel es mir nicht ganz so leicht das Buch zu lesen wie es bei anderen Büchern der Fall ist/war. Auch war ich nicht wirklich von der Story gefesselt und muss auch sagen, dass ich irgendwie froh war als das Buch dann fertig war. 

Das Cover ist ohne Frage, wirklich schön und es war auch mit ein Grund, wieso ich dieses Buch unbedingt haben und lesen wollte. Leider konnte der Inhalt nicht mithalten.

Alles in Allem war dieses Buch für mich leider eine Enttäuschung. Ich habe definitiv mehr erwartet. Ich kenne aber auch sehr viele, die dieses Buch geliebt haben und ich denke hier muss man sich einfach selbst ein Bild machen, da die Meinungen doch auseinander gehen.


Fazit

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